Alle in einem Boot: Kooperationsvereinbarung und Entwurfswerkstatt Stadtquartier Süd – ein Modellprojekt für offene und transparente Planungskultur

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  I  Freitag, 25.01.2013

Die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit, wie auch der Eigentümer in den Planungsprozess »Stadtquartier Süd« hat den Grundstein für eine beispielhafte, freiwillige Kooperation gelegt. Auch die nächste Phase des Projekts wird im Dialog von Stadt, Eigentümern, Bürgerinnen und Bürgern und eingeladenen Experten realisiert.

Die Entwicklung des »Stadtquartiers Süd« ist für Neu-Isenburg ein wichtiges Thema. Von Mai bis November 2012 wurden im Rahmen der ersten Projektphase alle stadträumlichen, funktionalen, rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die beiden Büros HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (Wiesbaden) und BS+ städtebau und architektur (Frankfurt) analysiert und dokumentiert. Bei mehreren Informationsveranstaltungen und Ortsbegehungen sowie mit Hilfe eines Webdialogs (www.stadtquartier-sued.de) wurden zudem von Anfang an zahlreiche Stimmen aus der engagierten Bürgerschaft aufgegriffen. Im Abgleich aller Erkundungen und Erkenntnisse aus der Bürgerbeteiligung wurden Grobziele formuliert, die die Stadtverordnetenversammlung am 28. November 2012 einstimmig beschloss.

Über die breite Bürgerbeteiligung hinaus wurden zudem alle Eigentümer frühzeitig in das Verfahren eingebunden. Die Stadt Neu-Isenburg selbst verfügt mit dem ehemaligen DLB-Betriebsgelände nur über einen geringen Flächenanteil im Stadtquartier Süd. Um die sich bietenden Entwicklungschancen zu nutzen und die Konkretisierung der Planungen, und damit die zeitnahe Umsetzung des Projekts, zu fördern, hat die Stadt nun eine Koopera-tionsvereinbarung mit den Vertretern der beiden flächengrößten Grundstückseigentümer  abgeschlossen: der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als jetzige Eigentümerin der Liegenschaft Bundesmonopolverwaltung für Branntwein, vertreten durch das Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Axel Kunze, sowie der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (G&P) als Vertreter der Grundstückseigentümer des ehemaligen AGFA-Areals. Mit der Kooperationsvereinbarung werden die Einbindung und die finanzielle Beteiligung beider Grundstücksvertreter an der Entwurfswerkstatt, dem weiteren Planungsprozess und den städtebaulichen Folgekosten sichergestellt und alle Beteiligten auf die in der Stadtverordnetenversammlung verabschiedeten Ziele verpflichtet.

Im Rahmen der zweiten Projektphase sollen in den kommenden Wochen auf Grundlage der beschlossenen Grobziele sechs qualifizierte Planungsbüros Entwicklungsideen und städtebaulich konkrete Vorschläge für den 15,4 Hektar großen Kernbereich des Stadtquartiers Süd erarbeiten. Sie sind Grundlage für die Durchführung der Entwurfswerkstatt Anfang März 2013. Anhand unterschiedlicher Planungsvarianten soll aufgezeigt werden, wie das Stadtquartier Süd zum Wohnen und Arbeiten mit entsprechender Nutzungsmischung und ergänzenden Angeboten aus den Bereichen Versorgung, Soziales, Kultur und Gastronomie künftig aussehen könnte.

Folgende Büros wurden aufgrund ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen und Projekten ausgewählt:

AS&P – Albert Speer & Partner GmbH – Architekten, Planer, Frankfurt am Main

Baufrösche Architekten und Stadtplaner, Kassel

Eike Becker_Architekten, Berlin

Kahl Ernst Consultants Planungsgesellschaft mbH, Berlin

Landes & Partner Architekten, Frankfurt am Main

msm Meyer Schmitz-Morkramer, Frankfurt am Main

Zentrales Element des gesamten Planungsprozesses ist eine öffentliche Entwurfswerkstatt, die am 8. und 9. März 2013 im Rathaus stattfindet. Damit können sich die Bürgerinnen und Bürger einerseits mit den Ergebnissen der Planungsvorschläge auseinander setzen und andererseits weiterhin eigene Ideen für die Entwicklung des Stadtquartiers Süd formulieren. Die Moderation der Veranstaltung erfolgt durch die verfahrensbetreuenden Büros HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH und BS+ städtebau und architektur sowie den externen Moderator Dr. Frank Geelhaar, der in Neu-Isenburg bereits mehrere Projekte für die Gewobau realisiert und bei Verfahren, wie dem Quartier 4 und Rathauswettbewerb, erfolgreich mitgewirkt hat.

Ein Empfehlungsbeirat wird zu den Ergebnissen der Entwurfswerkstatt eine erste Einschätzung abgeben. Mitglieder des Beirats sind Dr. Frank Geelhaar (Moderator), Herbert Hunkel (Bürgermeister Neu-Isenburg), Stefan Schmitt (Erster Stadtrat Neu-Isenburg), Jürgen Groß (Groß & Partner, Frankfurt am Main, als Vertreter der Eigentümer des ehemaligen AGFA-Areals), Axel Kunze (Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Bonn, Eigentümervertreter der Flächen der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein), Gerald Tschörner (Experte Immobilienwirtschaft, Neu-Isenburg) sowie fünf fachkundige Bürger der Stadt Neu-Isenburg (Dorothee Gutmann-Hinrichs, Thomas Russ, Eberhard Schaaf, Norbert Schniotalla, Prof. Eberhard Voigt).

Weiteres Vorgehen

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 20.03.2013 sollen die Ergebnisse aus der Entwurfswerkstatt sowie die Einschätzungen des Empfehlungsbeirats dargestellt werden.

In einer weiteren Bürgerinformationsveranstaltung am 11.04.2013 sollen zudem die aus der Entwurfswerkstatt resultierenden Vorgaben für die weitere Rahmenplanung vorgestellt und beraten werden.

Es ist vorgesehen, diese Vorgaben für die Rahmenplanung mit Festlegung einer Vorzugsvariante für die weitere Planung in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in einer zweiten Lesung am 24.04.2013 zu beschließen. Die Überarbeitung des städtebaulichen Rahmenplans wird daraufhin in Phase 3 stattfinden. Die Umsetzung der Rahmenplanung in Bebauungsplänen und Wettbewerben kann ab Herbst 2013 in Phase 4 erfolgen.

 

Anlage 1: Planungsziele

Aus den Erkenntnissen der Erkundung der Rahmenbedingungen und den grundsätzlichen strategischen Überlegungen wurden Planungsziele für das Stadtquartier Süd abgeleitet, die in fünf zentralen Grobzielen und jeweils mehreren Unterzielen formuliert werden. Diese zentralen Planungsziele wurden am 28.11.2012 einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und dienen als Grundlage für den weiteren Planungsprozess.

 

1. Das Stadtquartier Süd ist in das Stadtgebiet einzubinden.

1.1 Das Stadtquartier Süd soll zur Belebung der angrenzenden Gebiete beitragen und mit den baulichen Strukturen und landschaftlichen Elementen in der Nachbarschaft vernetzt werden.

1.2 In die umgebenden Bereiche sind attraktive Wegeverbindungen herzustellen, insbesondere über die Bauflächen des ehemaligen Güterbahnhofgeländes und die Gleisanlagen der künftigen Trasse der Regionaltangente-West (RTW) an der Carl- Ulrich-Straße / Schleussnerstraße. Das Stadtquartier Süd ist als »Stadtteil der kurzen Wege« zu entwickeln.

1.3 Die vorhandenen Blickbeziehungen aus dem Quartier in die Umgebung sowie von außerhalb in das Quartier hinein sind planerisch weitestgehend zu sichern.

1.4 Die Bebauung ist in das Neu-Isenburger Stadtbild durch Vermittlung unterschiedlicher Geschossigkeiten, Dichten, Gebäude- und Grundstücksgrößen einzubinden.

1.5 Die geplante RTW-Haltestelle an der Frankfurter Straße ist funktional und räumlich einzubeziehen.

 

2. Die vorhandenen Standortpotentiale sind durch eine attraktive Mischung von Wohnen und Arbeiten nachhaltig zu nutzen.

2.1 Es ist ein eigenständiger Gebietscharakter zu entwickeln, bei dem sich die Qualität der Wohnformen und der hochwertigen vorhandenen und neu zu schaffenden Arbeitsplätze zu einem attraktiven Nutzungsmix mit einem ausgeglichen Verhältnis der Flächen verbinden.

2.2 Die Baudichten sind angemessen an die benachbarte Bebauung anzupassen.

2.3 Durch eine sinnvolle Zuordnung und Zonierung der Nutzungen sind Konflikte zwischen Wohnen und Gewerbe zu vermeiden. Die bestehenden Gewerbebetriebe dürfen durch heranrückende Wohnbebauung in ihrer Entwicklungsfähigkeit nicht beeinträchtigt werden.

2.4 Das Stadtquartier Süd ist mit einem breitgefächerten Angebot an Wohnbauten verschiedener Produkttypen und Ausstattungen für eine breite Nachfrage zu öffnen.

2.5 Die vorhandene Wohnbebauung in der Hugenottenallee, der Spessartstraße und der Frankfurter Straße wird planerisch gesichert und ist räumlich in die Gesamtentwicklung einzubinden.

2.6 Die historische, stadtbildprägende Bebauung im Branntweinmonopolareal ist für eine stadtquartiersübergreifende Einrichtung zu nutzen.

2.7 Im Stadtquartier Süd sind tragfähige Angebote aus den Bereichen Soziales (u.a. Kinderbetreuung), Kultur, Gastronomie und Versorgung für den täglichen Bedarf anzusiedeln.

2.8 Es ist eine kompakte, dauerhafte Bebauung mit hohen ökologischen Standards inklusive Passivhäusern zu errichten.

2.9 Anknüpfen an die vorhandenen technischen Infrastruktureinrichtungen und spezifische Weiterführung gemäß modernen Anforderungen wie Breitbandkabel etc.

 

3. Die Verkehrserschließung ist dauerhaft leistungsfähig zu sichern.

3.1 Die Nutzungsdichte des Stadtquartiers Süd darf die Erreichbarkeit der Stadt Neu-Isenburg und des Quartiers nicht verschlechtern.

3.2 Es ist eine leistungsfähige Anbindung des Plangebietes an die übergeordnete Verkehrserschließung (Frankfurter Straße, Carl-Ulrich-Straße) herzustellen.

3.3 Im Stadtquartier Süd ist ein öffentliches Straßennetz zu errichten, das die Ausbildung von Stadträumen mit hoher Aufenthaltsqualität und einer klaren Orientierung im Gebiet unterstützt.

3.4 Die Wohngebiete dürfen nicht von Durchgangsverkehr beeinträchtigt werden.

3.5 Es sind ausreichende Stellplatzkapazitäten auf privaten Grundstücken und im öffentlichen Raum einschließlich Angeboten für Ladestationen für Elektro-Pkw zu schaffen.

3.6 Das Angebot des öffentlichen Verkehrs ist der wachsenden Nachfrage entsprechend auszuweiten, zunächst mit Bussen, später mit der Regionaltangente-West (RTW).

3.7 Der Radverkehr ist durch attraktive Angebote zu fördern (Radwege / Radstreifen, sichere und komfortable Abstellplätze, Ladestationen für Elektro-Fahrräder).

3.8 Sämtliche Straßenräume, Wege und Plätze sind barrierefrei zu gestalten.

 

4. Ein vernetztes System öffentlicher und privater Freiräume bietet Bewohnern und Arbeitnehmern attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten.

4.1 Es sollen barrierefreie Freiräume mit hoher Aufenthalts- und Erholungsqualität und großem Identifikationswert für Bewohner sowie für Beschäftigte aller Altersgruppen entstehen.

4.2 Die Freiräume müssen auch zur Bildung attraktiver innerer Adressen im Gebiet beitragen.

4.3 Die bestehenden Waldinseln sowie wertvolle Baumgruppen und Einzelbäume sind in der Planung weitestgehend zu erhalten und zu einem vernetzten System weiter zu entwickeln.

4.4 Die Straßenräume sind durch Baumpflanzungen intensiv zu begrünen.

 

5. Auf Basis der Flächenverfügbarkeiten ist eine stufenweise Entwicklung anzustreben.

5.1 Das städtebauliche Konzept ist so zu entwickeln, dass eine stufenweise Realisierung von Teilflächen im Hinblick auf die Gesamtzielsetzung ermöglicht wird.

5.2 Zur baulichen Umsetzung sind vorgeschaltete Realisierungswettbewerbe mit den Investoren anzustreben.

5.3 Entwicklungshemmnisse (z. B. Nichtverfügbarkeit von Grundstücken, Nutzungskonflikte zwischen Wohnen und Gewerbe) sind so in das Stufenkonzept einzuarbeiten, dass sie die städtebaulichen Zielvorstellungen nicht beeinträchtigen.

5.4 Die Parzellengrößen und -zuschnitte müssen eine flexible Teilbarkeit und Addierbarkeit im Sinne der Planungsziele ermöglichen.

 

Anlage 2: Kurzvorstellung und Motivation der beauftragten Planungsbüros

 

AS&P – Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt am Main
Architekten, Planer

Büroprofil
Das Büro AS&P – Albert Speer & Partner GmbH verbindet innovative Ansätze in Architektur, Stadt- und Verkehrsplanung mit über vierzigjähriger, internationaler Planungs- und Bauerfahrung. Die Projekte reichen von Hochbau, Stadtplanung, Städtebau und Regionalentwicklung über Freizeit- und Tourismusplanung, konzeptionelle Verkehrsplanung und Projektmanagement bis hin zur planerischen Vorbereitung von Großveranstaltungen sowie Gutachten zur Politikberatung.

Das Büro wird durch Albert Speer, Friedbert Greif und Gerhard Brand sowie sechs weiteren Partnern geführt, die auch alleinige Eigentümer der Gesellschaft sind. AS&P beschäftigt zur Zeit etwa 130 Mitarbeiter. Neben einer Dependance in Shanghai und temporärer Projektbüros stellt das Heimatbüro in Frankfurt am Main somit einen leistungsfähigen Expertenpool von hoch motivierten und vielfältig spezialisierten Kollegen. Jeweils individuell zusammengestellte Teams bearbeiten die Projekte. Der wachsenden Komplexität und thematischen Vielfalt der Aufgaben entsprechend, wird darüber hinaus auf ein langjährig erprobtes und immer wieder erweitertes Netzwerk von Spezialisten unterschiedlichster Disziplinen zurückgegriffen.

Von Deutschland aus transportiert AS&P Kreativität und Wissen in viele Länder der Welt. Das Team nutzt umgekehrt aber auch bewusst den dort gesammelten Schatz an kulturellen, technologischen und menschlichen Erfahrungen für die Projekte in der Heimat. Umfassend verstandene Nachhaltigkeit im Sinne ökologischer, ökonomischer und sozialer Qualität bildet als Selbstverständlichkeit hochwertiger Planung und als Zeichen gesunden Menschenverstands dabei immer die Grundlage der Arbeiten.

»Bereits in den Jahren 2001 und 2002 hat AS&P gemeinsam mit der Stadt Neu-Isenburg die Rahmenpläne „Strukturplanung Gewerbegebiet Süd“ und die „Städtebauliche Voruntersuchung Gewerbegebiet Süd“ erarbeitet und damit die Entwicklung im Süden der Stadt wesentlich vorangetrieben und gestaltet. Mit der Teilnahme an der anstehenden Entwurfswerkstatt für das „Stadtquartier Süd“ möchte AS&P erneut einen nachhaltigen Beitrag für die weitere Stadtentwicklung leisten. Die planerischen Ideen und Vorstellungen der Menschen in Neu-Isenburg sollen dabei immer im Fokus des Entwurfs stehen.«

AS&P – Albert Speer & Partner GmbH, Architekten, Planer

Hedderichstraße 108-110   |   60596 Frankfurt am Main

Tel.:  +49 (0)69 605011 119   |   Fax:  +49 (0)69 605011 500   |   www.as-p.de


Baufrösche, Kassel
Architekten und Stadtplaner GmbH

Gründungsjahr / Bürogeschichte
1978 Gründung Arbeitsgruppe Stadt/Bau
1981 Baufrösche Kassel GbR
1995 Baufrösche Stadt- und Bauplanungs GmbH, Eröffnung Büro Berlin
2004 Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH

Geschäftsführer
Dipl. Ingenieure, Architekten + Stadtplaner BDA
Uwe Hoegen,
Manfred Lenhart,
Berthold Rach,
Vinzenz Frhr. v. Feilitzsch

Mitarbeiterstruktur
16 Dipl. Ingenieure Architekten
1 kaufm. Mitarbeiterin Sekretariat
2 Hochschulpraktikanten jeweils für 4 – 8 Monate

Tätigkeitsfelder
Wohnungsbau, Städtebau, Schulbau, Kindergarten, Sporthallen, Bauen im Bestand und Nachverdichtung, Wettbewerbe, Gutachten, Projektsteuerung
»Die Weiterentwicklung vorhandener Bebauung und Strukturen ist heute gegenüber einer Ausweitung der Stadt vordringliche Aufgabe der Stadtentwicklung. Die Baufrösche beschäftigen sich seit mehr als 20 Jahren mit Quartiersentwicklung, städtebaulicher Weiterentwicklung und Ergänzung. Das Stadtquartier Süd in Neu Isenburg bietet aus unserer Sicht ideale Voraussetzungen für die Entwicklung eines lebendigen innerstädtischen Quartiers für Wohnen und Arbeiten.
Ideen wollen intelligent und effizient umgesetzt werden; im zunehmend komplexer werdenden Spannungsfeld zwischen Gestaltung und Bautechnik, Wirtschaftlichkeit, Energie-, Umwelt- und Ressourcentechnik gewinnen fachübergreifende Kooperationen immer mehr an Bedeutung. Die Baufrösche begreifen nachhaltiges Bauen als essentiell und übernehmen in einem Netzwerk aller am Planungsgeschehen beteiligten Disziplinen die Gesamtkoordination.«

Baufrösche, Architekten und Stadtplaner GmbH
Lange Str. 90|   34131 Kassel

Tel.:  +49 (0)561-937990 |   Fax:  +49 (0)561-9379922   |   www.baufroesche.de

 

EB_A – Eike Becker_Architekten
Architekten und Stadtplaner GmbH

Seit Dezember 1999 leiten Eike Becker und Helge Schmidt gemeinsam das Büro Eike Becker_Architekten in Berlin. Internationale Projekte und Preise bestätigen seitdem den Rang unter den erfolgreichsten Architekturbüros in Europa.
Wir arbeiten an den Schnittstellen von Architektur und Stadtplanung im Bewusstsein von großer sozialer Verantwortung. Das Leistungsspektrum umfasst den Entwurf, die Planung und die Ausführung von Stadtplanungen, Hochhäusern, Hotels, Wohnungen und Bürogebäuden. Die Kombination von Modernität und innovativer Technik, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einerseits und dem traditionellen Bedürfnis nach gesellschaftlichem Leben im öffentlichen Raum und räumlicher Geborgenheit andererseits bilden die Grundpfeiler des Architekturverständnisses von Eike Becker_Architekten.

Was uns antreibt: Haus. Stadt. Superferenz.

Zur Grundlage des Lebens von Menschen gehört die Gesamtheit des Gebauten. Städte sind die komplexeste Formation menschlicher Gesellschaft. Sie sind das Schönste und das Hässlichste, das Beste und das Schlechteste, was Menschen je erfunden haben. Sie sind weit mehr als die Ansammlung von Grundstücken, Häusern, Straßen und Plätzen, mehr auch als die möglichst homogene Fassung des öffentlichen Raumes.

Häuser und Städte sind Abbilder ihrer Erfinder und müssen dabei immer mehr bieten, immer mehr leisten. Wir leben in einer Welt immer vielfältigerer Ansprüche und immer spezifischeren Wissens, dominiert von der Überlagerung von Dingen – der Interferenz. Die Steigerung dieser Erfahrung und Erkenntnis wird von uns mit dem Begriff der „Superferenz“ auf eine neue Ebene gebracht und zu unserer architektonischen Strategie und Entwurfsmethode.

»Das Stadtquartier Süd stellt für Neu Isenburg eine einzigartige Chance dar, sich selbst mit Mut, Zuversicht und Klugheit neu zu denken. Das neue Quartier kann die Stadt noch lebenswerter, quirliger und grüner machen.« Eike Becker

 

Eike Becker_Architekten

Charlottenstraße 4   |   10969 Berlin

Tel.:  +49 (0)30 – 25 93 74 – 37   |   Fax:  +49 (0)30 – 25 93 74 – 11   |   www.eb-a.de

 

KEC Planungsgesellschaft mbH

Architekturplanung und Generalplanung aus einer Hand

Konzepte:

Projektentwicklung, Gutachten, Wettbewerbe

Konzeptionen, Sanierungs- und Energiekonzepte

Planungssimulationen

Bauphysik und Fassadenentwicklung

Gutachten:

Städtebauliche Konzeptionen

Planungsgutachten und Due Diligence

Architekturplanung:

Entwurfsplanung von anspruchsvollen Bauvorhaben

Ausführungsplanung komplexer Bauvorhaben

Projektsteuerung, Controlling

Auditing, Kommunikation

Informationsmanagement und Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit

KEC ist als Generalplaner verantwortlich tätig für komplexe und anspruchsvolle Planungsaufgaben. Das gesamte Umfeld der Planung wird zu einer Integralen Planung zusammengeführt und koordiniert.

Die Gebäude von KEC zeichnen sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit in Planung, Bau und Betrieb aus.

Dem hohen Anspruch an die optimale technische und funktionale Lösung entspricht auch der Anspruch an eine zeitgemäße Gestaltung, die innovative Lösungen einbezieht.

 

»Zwischen dem Wert des kommunalen Gemeinwesens von Neu-Isenburg und seiner  Stadtstruktur klafft heute eine Lücke.

KEC Consultants steht für den visionären Blick von außen, bei der Gestaltung von Stadträumen, mit denen sich die kommunale Öffentlichkeit angemessen repräsentiert.«

KEC Planungsgesellschaft mbH

Salzufer 8   |   10587 Berlin

Tel.:  +49 (0)30 301 119 0   |   Fax:  +49 (0)30 301 119 20   |   www.kec-berlin.com


Landes & Partner Architekten

Architekten BDA

Landes & Partner Architekten stehen für ein hohes Maß an Flexibilität bei der Entwicklung individueller Lösungen von Bauvorhaben auf privater und öffentlicher Ebene, jeweils geprägt durch eine unverwechselbare architektonische Handschrift. Die Stärke der von Landes & Partner entwickelten Architekturprojekte liegt in der breiten Akzeptanz der Öffentlichkeit, aber besonders in der hohen Akzeptanz der Nutzer und ihres Kundenumfeldes.

Landes & Partner Architekten inszenieren Architektur als Lebensentwurf mit hohem Anspruch an Alltagsqualität und Alltagskultur. Dabei werden Bezüge zu Meisterleistungen unterschiedlichster Bauepochen sichtbar, oft geprägt durch den atmosphärischen Charme öffentlicher Straßen und Plätze des Südens Europas. Die Architektur von Landes & Partner Architekten wirkt stilbildend. Deshalb ist sie immer Teil der öffentlichen Diskussion. Dem Büro wurden zahlreiche Preise und Auszeichnungen zuteil.

Landes & Partner Architekten realisieren Lösungen im Städtebau, Architektur und Innenraumplanung auftragsbezogen, im Rahmen von Wettbewerben, sowie als Gutachten. Die vom Büro gebauten Projekte umfassen Büro- und Gewerbebauten, Wohnungsbau, Sanierung und Denkmalschutz. Besonderer Schwerpunkt liegt bei städtebaulicher Planung und Umsetzung.

»Die sehr gute Lage des Stadtquartier Süd, die Beliebtheit Neu-Isenburgs als Wohn- und Arbeitsstandort und die gute Anbindung der Stadt stellen ein großes Potential für die Entstehung eines lebendigen und attraktiven Stadtviertels mit hoher Aufenthaltsqualität dar. 

Das Stadtquartier Süd soll dabei zu einem Teil mit der Stadt Neu-Isenburg zusammenwachsen und gleichzeitig Individualität und einen eigenen Charakter mit Wiedererkennungswert in einem lebenswerten Umfeld schaffen.«

Landes & Partner | Michael A. Landes  Architekt BDA

Hanauer Landstraße 52    |   60314 Frankfurt am Main

Tel.:  +49 (0)69 48 00 38 0 – 17    |   Fax:  +49 (0)69 94 41 32 46   |   www.landes-partner.de


msm meyer schmitz-morkramer
architecture-design-consultancy

Das 50-köpfige Team um die beiden Partner Holger Meyer und Caspar Schmitz-Morkramer arbeitet an den Standorten Frankfurt, Düsseldorf und Köln an unterschiedlichsten Projekten, wie zum Beispiel Büro- und Wohnungsbauten, Schulen und Krankenhäuser, Hotels, Tagungszentren, Einzelhandelsimmobilien et cetera. Es entwickelt dabei nicht nur Lösungen für Neubauten, sondern auch individuelle Ideen für die Umnutzungen von Bestandsgebäuden. Dies können sowohl historische als auch Gebäude aus den 50er bis 90er Jahren sein. Aus dem Verständnis heraus, dass die Architektur die Integration aller städtebaulicher, funktionaler, ökonomischer und ökologischer sowie technischer Bedürfnisse am Projekt erfordert, sehen msm meyer schmitz-morkramer ihre Aufgabe als Architekten darin, die Fäden zusammenzuführen und den Projekten durch kreativen Input Leben einzuhauchen. Wichtig ist dabei ein integratives Planungsverständnis, das heißt die Einbeziehung aller am Projekt Beteiligten in die Planung. msm meyer schmitz-morkramer legt besonderen Wert darauf, dass sich ihre Gebäude in Stadtraum und Umfeld integrieren, eine eigene Qualität und Wertigkeit ausstrahlen und von den Nutzern mit Freude als etwas Besonderes wahrgenommen, aber vor allem genutzt werden.

msm meyer schmitz-morkramer
Neue Rothofstraße 10   |   60313 Frankfurt am Main

Tel.:  +49 (0)69 264 948 700  |  Fax:  +49 (0)69 264 948 799   |  www.msm-architecture.com

 

 

No Responses — Written on 25. Januar 2013 — Filed in Presse

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