Baugebiet Birkengewann

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  I  Mittwoch, 05.09.2012

Das Areal Birkengewann ist ein wichtiger Baustein der städtebaulichen Entwicklung Neu-Isenburgs. Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Neben dem Stadtquartier Süd, das sich für eine Mischung aus Arbeiten und Wohnen anbietet, soll mit dem Baugebiet Birkengewann zusätzlicher Wohnraum insbesondere für junge Familien abgedeckt werden.“

Das Baugebiet Birkengewann wird im Norden und Osten begrenzt durch die Offenbacher Straße, im Süden durch die Friedhofstraße und im Westen durch die Straße Am Trieb. Vorgesehen ist eine Wohnbebauung bestehend aus Doppel- und Reihenhäusern sowie Mehrfamilienwohnhäusern. An der Sankt-Florian-Straße soll ein Lebensmittelmarkt und an der Straße Am Trieb eine Kindertagesstätte entstehen. Derzeit ist der vorliegende Bebauungsplan 83 in Bearbeitung. Die marginalen Änderungen sollen den parlamentarischen Gremien voraussichtlich Ende des Jahres 2012 vorgelegt werden.

Das gesamte Gebiet gehört ca. 80 Eigentümern. Der Zuschnitt der vorhandenen Grundstücke ermöglicht die Realisierung der Bebauung auf den vorhandenen Parzellen nicht. Aus diesem Grund ist ein Baulandumlegungsverfahren nach den Regelungen des Baugesetzbuches durchzuführen. Dabei werden die Grundstücksflächen entsprechend den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 83 zu baureifen neuen Grundstücken gebildet und den Eigentümern zugeteilt. Ebenso werden in diesem Verfahren die Flächen für die Erschließung (Straßen), öffentliche Grünflächen und Ausgleichsflächen nach dem Bundesnaturschutzrecht berücksichtigt.

Im Auftrag der Stadt Neu-Isenburg wurde im Umlegungsgebiet „Birkengewann“ vom Ingenieurbüro Seeger bereits eine so genannte Zerlegungsvermessung durchgeführt und alle Flächen vermessen. Vor der Zuteilung der baureifen Grundstücke finden Gespräche mit allen Grundstückseigentümern statt.

Damit auf den zugeteilten Baugrundstücken gebaut werden kann, ist zuvor die Erschließung aus Straßen, Ver- und Entsorgung der Gebiete mit Kanal, Strom, Gas, Wasser sowie Medien herzustellen.

Hierzu soll in einem Bewerbungs- und Auswahlverfahren die Erschließungsmaßnahme an einen Erschließungsträger nach dem Baugesetzbuch vergeben werden. Über die Durchführung der Erschließungsmaßnahme mit einem Erschließungsträger entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

Neben den Straßen in den neuen Wohngebieten sind auch die Knotenpunkte Friedhofstr./ Am Trieb und Offenbacher Str., die Offenbacher Straße vom Knotenpunkt Am Trieb bis Einfahrt DLB sowie Lärmschutzwände an der Feuerwehr und des THW auszubauen bzw. zu errichten. Nach Überprüfung der Kostenschätzung aus 2008 ist mit einer Gesamterschließungskostensumme von rund 11,3 Mio. Euro brutto zu rechnen.

Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2015 kann mit dem Bau des ersten Teilabschnittes im Gebiet „Birkengewann“ gerechnet werden.

 

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