Bürgerbeteiligung von Anfang an

Foto: © BS+ städtebau und architektur

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Mittwoch, 27.06.2012

„Ein toller Erfolg,“ fasst Bürgermeister Herbert Hunkel die erste Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus, am Dienstag, den 26. Juni, zusammen. „Die große Beteiligung zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger ein großes Interesse an der Entwicklung ihrer Stadt haben.

Über 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger, Anwohnerinnen und Anwohner, die Geschäftsleitungen anliegender Unternehmen und Handwerksbetriebe sowie die Vertreter der politischen Gremien waren anwesend, als Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt die Eckwerte zum Entwurfskonzept „Stadtquartier Süd“ mit umfangreicher Bürgerbeteiligung vorstellten.

Neu-Isenburgs jüngste Stadtplanerinnen Juliane Ritter (13 Jahre) und Jasmin Ritter (11 Jahre) schalteten dann offiziell den „Webdialog“, die Homepage www.stadtquartier-sued.de frei und durften den ersten Kommentar eingeben. Mit ihrem Entwurf zur Zukunft des „Stadtquartier Süd“ hatten Sie unlängst Bürgermeister Herbert Hunkel begeistert. Genau so wie Erster Stadtrat Stefan Schmitt sind sie gespannt auf die Ideen der Bürgerinnen und Bürger und freuen sich auf den Dialog: „Im Rahmen des mehrstufigen Prozess zur Konzeptentwicklung und städtebaulichen Entwurfsplanung für das neue »Stadtquartier Süd« sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen und aufgefordert sich einzubringen. Das übergeordnete Ziel ist es miteinander „ins Gespräch” zu kommen, Argumente und Ideen auszutauschen und so gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, erklärt Bürgermeister Herbert Hunkel.

„Im Gegensatz zur formellen Bürgerbeteiligung – wie beispielsweise bei der öffentlichen Auslegung eines zu beschließenden Bebauungsplans – ist die informelle und freiwillige Bürgerbeteiligung ein offenes Angebot für Jedermann und Jederfrau,“ ergänzt Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Wie funktioniert die Bürger-Beteiligung

Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf verschiedene Weise ein-bringen: Angefangen bei mündlichen Stellungnahmen im Rahmen der angekündigten Veranstaltungen, bis zur Möglichkeit sich schriftlich Gehör zu verschaffen – Ziel des Planungsprozesses und begleitenden Dialogs ist es, die Ideen und Gedanken aller Beteiligten sichtbar zu machen.

Um den Verlauf des Dialogs, wichtige Entscheidungen und Weichenstellungen jederzeit eindeutig und transparent nachvollziehbar zu machen, ist die Webseite www.stadtquartier-sued.de eingerichtet worden. Außerdem wurde das Projekt mit soziale Netzwerken verknüpft wie zum Beispiel facebook und twitter. Soweit rechtlich möglich, werden alle Beiträge und Projektbausteine auf diese Internetseite gestellt und sind somit jederzeit öffentlich zugänglich. So können frühzeitig unterschiedliche Interessenlagen und kritischen Themen identifiziert werden, um denkbare Konflikte im weiteren Projektverlauf zu vermeiden und die bestmögliche Lösung für die Zukunft des »Stadtquartiers Süd« zu finden. Sofern kein Internet-Zugang möglich ist, können die Ideen auch per Brief, Stichwort: Stadtquartier Süd, an den Magistrat der Stadt Neu-Isenburg geschickt werden. Ebenso werden die aktuellen Fragen, die im Internet diskutiert werden, auch in Papierform im Rathaus und in den Bürgerämtern der Stadt Neu-Isenburg ausgelegt und können ebenfalls ausgefüllt werden. Öffentliche Veranstaltungen werden in der Presse angekündigt.

Was ist eine Entwurfswerkstatt?
Als Entwurfswerkstatt wird die zweite Phase des Planungsprozessesbezeichnet, in der detaillierte städtebauliche Entwurfskonzepte in Kooperation mit Neu-Isenburger Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden.

Die Entwurfswerkstatt findet voraussichtlich im Januar 2013 statt, in der im Rahmen eines offenen Entwurfsworkshops Varianten und Lösungsvorschläge für das »Stadtquartier Süd« von ausgewählten Planungsbüros zur Diskussion gestellt werden In ergebnisoffener, konzentrierter Arbeitsatmosphäre sollen die Entwurfsansätze mit Unterstützung eines unabhängigen Moderatorenteams und unterschiedlichen Experten diskutiert und weiterbearbeitet werden.

Die Auswahl einer Vorzugsvariante oder einzelner Entwurfsbausteine für die anschließende Rahmenplanung erfolgt, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Entwurfswerkstatt, durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich Mitte März 2013.

No Responses — Written on 27. Juni 2012 — Filed in Presse

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