Gemeinsam die Zukunft Neu-Isenburgs gestalten!

Foto: © BS+ städtebau und architektur

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Mittwoch, 22.08.2012

Die Stadt Neu-Isenburg und das Planungsteam freuen sich über die bisher eingegangenen Beiträge zum »Stadtquartier Süd« und rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, die verschiedenen Angebote zur Bürgerbeteiligung weiterhin wahrzunehmen.

Vor rund acht Wochen fand die erste Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema »Stadtquartier-Süd« statt und der Webdialog (www.stadtquartier-sued.de) wurde freigeschaltet. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sowohl über das Internet als auch im Gespräch mit Bürgermeister Herbert Hunkel und Erstem Stadtrat Stefan Schmitt ihre Meinungen und Ideen eingebracht.

Dazu Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt:

„Die bisher bereitgestellten Möglichkeiten zur Information und Meinungsäußerung werden sehr positiv wahrgenommen und der transparent gestaltete Planungsprozess gelobt. Wir wünschen uns, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger mit Kommentaren und Diskussionsbeiträgen beteiligen. Die Stadt Neu-Isenburg und das Planungsteam werden auf Basis der bisherigen Beiträge und aller weiteren, in den kommenden Wochen noch eingehenden Vorschläge, einen Anforderungskatalog für die Entwurfswerkstatt erstellen, der nicht allein auf theoretischen Annahmen und allgemeinen Marktvorgaben fußt, sondern die Wünsche und Ideen der Menschen berücksichtigt.

Machen Sie mit! Im Webdialog unter www.stadtquartier-sued.de und bei den Veranstaltungen vor Ort!“
Für eine Zwischenbilanz ist es natürlich noch zu früh, bislang haben sich 54 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Trotzdem soll ein erster Zwischenstand einen Einblick geben.

Bisher sind 28, zum Teil sehr ausführliche Textbeiträge über die »MITMACHEN-Seite« des Webdialogs veröffentlicht worden (http://stadtquartier-sued.de/mitmachen/). Darüber hinaus haben 54 Personen das Angebot genutzt, an einer Umfrage teilzunehmen, die den ersten Teil einer umfassenden Fragensammlung darstellt und in Summe Aufschluss über an das Projekt gestellte Erwartungen von Seiten der Bürgerinnen und Bürger geben sollen.

Die meisten Teilnehmer der ersten Befragungsrunde (51 Personen) sind Anwohner (46) und fast ein Viertel der Befragten arbeitet in Neu-Isenburg (14, Mehrfachnennungen waren möglich.) Weitere sieben Teilnehmer haben angegeben, regelmäßig nach Neu-Isenburg zu kommen, um zu bummeln, einzukaufen oder spazieren zu gehen.

Die Wünsche der Beteiligten sind breit gefächert und reichen von zukunftsorientierten Gewerbeansiedlungen, über bezahlbare Wohnungen und attraktiven Grünflächen bis hin zum Wunsch nach zusätzlichen Kultur- und Unterhaltungsangeboten oder einem Nahversorgungsmix ohne Dominanz einzelner Einzelhandelsketten.
Generell wünschen sich die Mehrzahl (rund 70%) der Befragten ein sauberes und gepflegtes, städtisch-urbanes Umfeld, mit viel Grün (71,4%) und einer Struktur, die Fußgänger- und Radfahrerfreundlich (67%) ist. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist den meisten wichtig (51%). Einkaufsmöglichkeiten und ein gastronomisches Angebot werden von 49% im Stadtquartier Süd gewünscht.

Insgesamt sind die Neu-Isenburger durchaus zufrieden mit ihrer Stadt. 60% aller Befragten bewerten den Wohnstandort und die Wohnqualität als gut, 15% sogar als sehr gut. Noch beliebter ist Neu-Isenburg als Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz. Fast dreiviertel der Befragten gaben hier die Note gut (72,5%), 16% sogar ein sehr gut.

Kritischer sehen die Befragten das städtebauliche Erscheinungsbild: 44% finden das Erscheinungsbild befriedigend, 26 % gut und 18 % empfinden es als mangelhaft, was sicher auf den derzeitigen unbebauten Zustand des Geländes zurückzuführen ist.

Stadtverschönerungen und ein kinderfreundliches Umfeld, verkehrsberuhigte Zonen mit Läden, Gastronomie und Dienstleistungsangeboten in den Erdgeschossen, markante Architektur nach neuesten Erkenntnissen des Klimaschutzes (auch Plus Energie Häuser) könnten nach Dafürhalten der Befragten helfen, der Stadt mehr Charakter und ein eigenständiges Profil in der Region zu schenken.

Die nächste Veranstaltung zum Stadtquartier Süd findet am 11. Oktober statt. Um 19 Uhr findet im Rathaus (Plenarsaal) ein Bürgerforum statt, in dem die Analyseergebnisse aus der 1. Stufe des Planungsprozesses vorgestellt werden.

No Responses — Written on 22. August 2012 — Filed in Presse

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