Neu-Isenburg, Dreieich und Rödermark setzen sich fuer den Bau der Regionaltangente West ein

© Planungsgemeinschaft RTW (PG RTW)

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Mittwoch, 29.03.2012

Gemeinsame Resolution der Städte
Die Magistrate der Städte Neu-Isenburg, Dreieich und Rödermark haben eine gemeinsame Resolution beschlossen, um mit Nachdruck für die Umsetzung der Regionaltangente West (RTW) zu werben. Die Resolution soll nun den kommunalen Parlamenten zur Verabschiedung vorgelegt werden.

„Die RTW ist eine der wichtigsten Wirtschaftsförderungsmaßnahmen der Region“ betonen die Bürgermeister von Neu Isenburg, Dreieich und Rödermark, Herbert Hunkel, Dieter Zimmer und Roland Kern. Die Verkehrsdezernenten und Ersten Stadträte aus Neu-Isenburg und Dreieich, Stefan Schmitt und Martin Burlon, ergänzen dazu: „Die RTW ist ein wichtiger Bestandteil übergeordneter Planungen zur Verkehrsentwicklung und Raumordnung.“ Für die im Kreis Offenbach gelegenen Städte Dreieich, Neu-Isenburg und Rödermark ist die Realisierung der RTW von besonders großer Bedeutung, da mit ihr das Netz des schienengebundenen, öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) grundlegend erweitert wird.

Insbesondere die Anbindung des Flughafen Frankfurts wird sich für die Kommunen dadurch deutlich verbessern, dies stärkt die Attraktivität der Städte als Wirtschaftsstandorte. Bereits heute ist in vielen Investorengesprächen der schon lange geplante Bau der RTW ein wichtiges und standortrelevantes Argument.

Bürgermeister Zimmer und Erster Stadtrat Martin Burlon, Dreieich: „Wir sind sehr froh, dass die derzeitigen Planungen der RTW ein Enden der Trasse auf derOstseite des Bahnhofes Buchschlag vorsieht und damit schon zu einer deutlichen Attraktivierung der Dreieichbahn und somit einer besseren Anbindung ganz Dreieichs an die Region Frankfurt/RheinMain führen wird. Mit einer optionalen Durchbindung der RTW auf die Dreieichbahn kann dieser Effekt nochmals verstärkt werden und mehr Menschen dazu bewegen, ein attraktives ÖPNV-Angebot zu nutzen.

Das hilft dabei, Emissionen deutlich zu verringern, Zeit zu sparen, die Lebensqualität zu steigern und auch den Wirtschaftsstandort Dreieich zu stärken.“ Bürgermeister Roland Kern, Rödermark: „Es darf keine weißen Flecken in der verkehrlichen Erschließung der Region geben. Deshalb muss die Planung auch gleich mit Nägeln und Köpfen erfolgen!“

Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, Neu-Isenburg: „Neu-Isenburg als starker Wirtschaftsstandort im Kreis Offenbach hat über 36.000 Einwohner und mehr als 20.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Schon heute hat die Stadt 17.000 Berufseinpendler. In den nächsten Jahren wird das „Stadtquartier Süd“ für Wohn- und Gewerbenutzungen neu entwickelt. Die Realisierung der RTW wird auch erheblich zur weiteren Attraktivierung des südlichen Stadtgebietes beitragen.

Die Resolution wird nach Unterschrift, abschließender Beratung in den parlamentarischen Ausschüssen sowie den Stadtverordnetenversammlungen der 3 beteiligten Städte an das Land Hessen, den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), den Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main, die RTW Planungsgesellschaft mbH sowie an die betroffenen Städte und Landkreise, insbesondere die Stadt Frankfurt am Main m. d. B. um Unterstützung zum Bau RTW gesendet.

No Responses — Written on 29. März 2012 — Filed in Presse

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