Rahmenplanung: Großes Interesse an der weiteren Vorgehensweise

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  I Mittwoch, 28.05.2014

Über 100 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Bürgerinformationsveranstaltung zur Vorstellung des Rahmenplanes „Stadtquartier Süd“ am 26. Mai ins Rathaus. 
Nach der Begrüßung und Einführung durch Bürgermeister Herbert Hunkel, fasste Erster Stadtrat Stefan Schmitt die vorangegangenen Planungsschritte und Ergebnisse zusammen. Er gab einen Ausblick auf das weitere Verfahren. Nach der Erstellung des Rahmenplanes können Bebauungspläne erstellt und Realisierungswettbewerbe durchgeführt werden.
„Bürgerbeteiligung hat Tradition in Neu-Isenburg“, bemerkte Stadtplaner Torsten Becker, von BS+ städtebau und architektur GbR, der sich über die große Resonanz der Veranstaltung freute und den interessierten Zuhörern die Weiterentwicklungen im Vergleich zum Konsensplan erläuterte. Im Wesentlichen wurde die Gestaltung des Quartiersplatzes, die Nahversorgung und das Flächennutzungsgefüge optimiert. Das städtebauliche Konzept sieht eine Erschließung des Gebietes ohne Durchgangsverkehr vor. Wie bereits im Konsensplan festgehalten, sind zwei Erschließungsstraßen, die von Norden nach Süden verlaufen, geplant. Die Knotenpunkte Du-Pont-Straße und Frankfurter Straße werden leistungsfähiger gestaltet. Fußwege- und Radwegeverbindungen in Richtung Frankfurter Straße, Waldstraße, dem ehemaligen Güterbahnhofgelände und zur geplanten Haltestelle der RTW sowie Bushaltestellen liegen in einem 500 Meter Radius bzw. 250 Meter Radius und verbinden das Stadtquartier mit den benachbarten Quartieren.
Eine Grünanlage mit dem Quartiersplatz am Rand des Stadtquartier Süd sollen zum „Markenzeichen“ des Quartiers werden. Im südlichen Teil sind Flächen für attraktive Gastronomieangebote und ein Hotel vorgesehen. Anstelle der angedachten Quartiersgaragen sollen nun Tiefgaragen
unter den Häusern dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität im Stadtquartier Süd noch weiter zu erhöhen.
Rund 630 Wohneinheiten mit durchschnittlich 2 Personen und etwas mehr als 2300 Arbeitsplätze sind laut Planung im Stadtquartier Süd möglich.
In der anschließenden Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern wiesen noch einmal Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt darauf hin, dass an der Zielvorgabe „60 Prozent der Grundstücksflächen für Wohnen und 40 Prozent für Arbeiten“ festgehalten
wird. „Daran wird nicht gerüttelt“, versichert Bürgermeister Herbert Hunkel. Sobald der Rahmenplan beschlossen ist und das Erschließungskonzept steht, wird das Energiekonzept konkretisiert.
„Das Stadtquartier Süd ist eine spannende Aufgabe für Stadtplaner. Wir haben einen guten Mittelweg gefunden, die unterschiedlichen Anforderungen zu erfüllen. Der Entwurf des Rahmenplans ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Stadtquartier Süd auf dessen Basis,
konkrete Bebauungspläne erstellt werden können. Vielleicht können 2016 schrittweise die ersten Umsetzungen erfolgen“, stellen abschließend Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt fest.
Die Ergebnisse aus dieser Veranstaltung sollen in den voraussichtlichen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 25. Juni 2014 einfließen. Mit Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung wird der Rahmenplan Planungsgrundlage für die vierte Stufe, der Bauleitplanung, mit konkreten Schritten zur Realisierung der Bebauung.

pdf-Download der Pressemeldung: Vorstellung und Diskussion des Rahmenplanes mit den Bürgerinnen und Bürgern - inkl. wesentlicher Kernpunkte des nun vorliegenden Rahmenplans im Vergleich zum Konsensplan 2013

 

 

No Responses — Written on 28. Mai 2014 — Filed in Neues, Presse

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