Stadt fordert Planung für Regionaltangente West fortzusetzen

Foto: © BS+ städtebau und architektur

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Mittwoch, 25.07.2012

Im Rahmen der Diskussionen über die Errichtung der Regionaltangente West fordert die Stadt Neu-Isenburg, sowohl die Planungsgesellschaft, als auch die Planung für die Strecke fortzuführen. Die Linienverbindung hat, so der städtische Dezernent für Planung, Erster Stadtrat Stefan Schmitt, große Vorteile für die gesamte Region.

Die Regionaltangente West – kurz RTW – ist eine sehr attraktive Ergänzung für den öffentlichen Personennahverkehr. In Neu-Isenburg ist die Endhaltestelle der neuen Strecke geplant. In Kürze will die Stadt mit dem Umbau des Knotenpunkts Carl-Ulrich-Straße / Hugenottenallee beginnen. Bei dieser Planung und bei Planungen für die künftige Gestaltung der Carl-Ulrich-Straße und der Schleussnerstraße haben die städtischen Fachleute den beabsichtigten Verlauf der RTW bereits berücksichtigt.

Zudem sind die Planungen der Stadt mit einem Bebauungsplan abgesichert, der den Bau der RTW ebenfalls zugrunde legt.
Für die Planungen zur Regionaltangente West ist eine Planungsgesellschaft eingesetzt worden, die nach den derzeitigen Vereinbarungen zum Ende dieses Jahres aufgelöst werden soll. Die Stadt fürchtet, dass mit der Auflösung der Planungsgesellschaft auch die Planungen zur Regionaltangente West eingestellt werden. „Für uns ist die RTW eine sehr bedeutende Infrastrukturmaßnahme.

Wir wollen, dass dieses Projekt mit der Fortführung der Planung und gleichzeitiger Durchführung der Planfeststellung seiner Realisierung ein deutliches Stück näher gebracht wird. Auch in Bezug auf unsere Straßenbaumaßnahme erwarten wir die ernsthafte Voranbringung der Planungen für die RTW bis zu Planfeststellung“, erklärt Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Erster Stadtrat Schmitt hat jetzt den Aufsichtsratsvorsitzenden der RTW Planungsgesellschaft mbH, Stefan Majer, und alle Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft in einem Schreiben dringend aufgefordert, sich für die Fortführung der Planung der Regionaltangente West einzusetzen.

Die Region ist sich einig über die Bedeutung der RTW. Eine gemeinsame Resolution der Stadtverordnetenversammlungen der Städte Neu-Isenburg, Dreieich und Rödermark wurde im Mai 2012 aufgesetzt, um mit Nachdruck für die Umsetzung der Regionaltangente West (RTW) zu werben. Adressaten dieser Resolution waren das Land Hessen, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main, die RTW Planungsgesellschaft mbH sowie die betroffenen Städte und Landkreise, insbesondere die Stadt Frankfurt am Main mit der Bitte um Unterstützung zum Bau der RTW.

Erster Stadtrat Stefan Schmitt dazu abschließend: „Nach der langjährigen Planungszeit und entsprechendem Einsatz von Finanzierungsmitteln, die sowohl die Streckenführung als auch ein hervorragendes Nutzen-Kostenverhältnis (NKO) zum Ergebnis hat, wäre es völlig unverständlich, wenn dieses Projekt nun trotz in Aussicht stehender Landes- und Bundesfördermitteln nicht zügig fortgeführt würde. Gerade die sehr positive Nutzen-Kosten-Analyse mit einem NKO-Wert von 1,34 verdeutlicht den großen Nutzen für die gesamte Region.

No Responses — Written on 25. Juli 2012 — Filed in Presse

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