Die Geschichte

Entlang dieses Zeitstrahls möchten wir die geschichtlichen Entwicklungen und Veränderungsprozesse, die das Plangebiet im Laufe der Zeit vollzogen hat, sammeln und darstellen.

Der Strukturwandel vom produzierenden Gewerbe hin zu Dienstleistungsbetrieben ist auch in Neu-Isenburg zu beobachten. Die Stadt zählt inzwischen zu den größten High-Tech-Standorten im Rhein-Main-Gebiet.

Hervorragende Verkehrsverbindungen, die Lage mitten im Rhein-Main-Gebiet und die Entscheidung der Stadtoberen, sich bereits früh um eine zentrale Strom-, Wasser-, und Gasversorgung zu kümmern, sind wesentliche Gründe für die positive, wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Unter den Werken, die sich in Neu-Isenburg ansiedelten, befanden sich namhafte lederverarbeitende Betriebe sowie die älteste Film- und Fotofabrik der Welt (ADOX, später DuPont/ Agfa).

Nach einer fast 100-jährigen Ära schloss die staatseigene Bundesmonopolverwaltung für Branntwein Ende 2012 ihre Lager und Verkaufsstelle für Alkohol in der Schleussnerstraße.

Die industrielle Entwicklung Deutschlands nach 1870, unter anderem eine Folge der Reichsgründung 1871, wirkte sich auch auf Neu-Isenburg aus. Südwestlich des Alten Ortes, wie der Stadtkern heute genannt wird, entstand ein Industriegebiet, das über einen direkten Gleisanschluss an die Main-Neckar-Bahn verfügte, die die Stadt im Westen berührt.

1889 verkehrte die mit Dampflokomotiven betriebene Waldbahn nach Frankfurt, die schließlich 1929 durch die „Elektrische“ abgelöst wurde. Die Geschichte Neu-Isenburgs reicht zurück ins Jahr 1699.

Graf Johann Philipp von Ysenburg und Büdingen stellte hugenottischen Glaubensflüchtlingen Siedlungsland zur Verfügung. Die Siedler waren zunächst als Bauern tätig, besannen sich aber sehr bald auf ihre ursprünglich erlernten Handwerksberufe.

So entwickelte sich Neu-Isenburg über die Jahre von einem Hugenottendorf für anfänglich 34 französische Familien zu der heutigen Stadt mit rund 36.000 Einwohnern.

Die Eckdaten und wichtigsten Informationen finden Sie schon jetzt in der Darstellung. Gerne möchten wir Sie auffordern die Geschichte weiterzuschreiben und zu ergänzen, indem Sie uns Texte, Zeitdokumente, alte Fotos, Abbildungen oder Hinweise auf bereits veröffentlichte Beiträge zur Geschichte des Plangebiets schicken.

 

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