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Mit breitem politischen Konsens beschloss die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg am 28.09.2011 einstimmig ein Verfahren zur grundlegenden Überarbeitung des Rahmenplans und Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts für das größtenteils brachliegende, rund zwölf Hektar große Areal des ehemaligen Güterbahnhofs, Agfa-Geländes, des Grundstücks der städtischen Dienstleistungsbetriebe (DLB) sowie der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein. Unter dem Titel »Stadtquartier Süd« wird innerhalb des kommenden Jahres das Areal zwischen Carl-Ulrich-Straße, Frankfurter Straße und Hugenottenallee im Rahmen eines integrativen Planungsprozes-ses einer ganzheitlichen Betrachtung unterzogen.

Auf Grundlage des Beschlusses 17/03030 vom 30.11.2011 wurde im Mai 2012 der Auf-trag dazu an die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (HASEG) aus Wiesbaden vergeben. Die HASEG war aus einem Vergabeverfahren mit dem überzeugendsten Konzept hervorgegangen.

Auf Grundlage des Angebotes der HASEG und entsprechend den städtischen Beschlüs-sen soll der Planungsprozess stufenweise unter Einbeziehung der Stadtverordnetenver-sammlung und begleitender Bürgerbeteiligung inhaltlich und zeitlich organisiert und ge-steuert werden. In Kooperation mit dem Büro BS+ städtebau und architektur (BS+) aus Frankfurt am Main wird die HASEG zunächst die ersten beiden Phasen des insgesamt vierphasigen Verfahrens betreuen.