Umbau der Carl-Ulrich-Straße / Schleussnerstraße – Knotenpunkt Hugenottenallee

Foto: © Stassig, op-online

geschrieben von: Stadt Neu-Isenburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Mittwoch, 23.05.2012

Der aktuelle Planungsstand zum Umbau der Carl-Ulrich-Straße/ Schleussnerstraße steht auf der Tagesordnung der nächsten Stadtverordnentenversammlung.

Bereits 2003 hat die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung eines Einbahnstraßensystems beschlossen, um die Verkehrsmenge in der Carl-Ulrich-Straße um die Hälfte zu reduzieren und die Lärm- und Abgassituation für die Anwohner zu verbessern. Künftig soll in Neu-Isenburg die Carl-Ulrich-Straße den Ost-West-Verkehr und die Schleussnerstraße den Verkehr von Westen nach Osten aufnehmen. In Höhe der Hugenottenallee / Carl-Ulrich-Straße wird ein Kreisverkehr eingerichtet.

Die geplante Baumaßnahme wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) als Bestandteil des Lärmaktionsplanes 2010 und der Luftreinhalteplanung des Landes aufgenommen. Die vorliegenden Planungen zur Realisierung der Regionaltangente West (RTW) wurden berücksichtigt.

Im August 2012 sollen nun die Straßenbauarbeiten für den 1. Teilabschnitt im Bereich des Knotenpunktes Hugenottenallee beginnen.

Der gesamte Umbau wird in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der 1. Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen Frankfurter Straße und der Hugenottenallee, der 2. Bauabschnitt den Bereich zwischen der Hugenottenallee und der Siemensstraße.
Der 1. Bauabschnitt wurde nochmals in einen 1. und 2. Teilabschnitt unterteilt. Der 1. Teilabschnitt umfasst den Bereich des Kreisels Hugenottenallee. Der 2. Teilabschnitt den Bereich des Knotenpunktes Frankfurter Straße

Für jeden Teilabschnitt wurden separate Anträge auf Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gestellt, der erste Antrag wurde bereits 2008 eingereicht. Da die Fördermittel des Landes nach Dringlichkeit vergeben wurden, stand Neu-Isenburg in der Warteschleife. Auf Initiative von Bürgermeister Herbert Hunkel und Erstem Stadtrat Stefan Schmitt sowie dem Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Hartmut Honka, konnte das Projekt beschleunigt werden. Nach Gesprächen mit dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) erhielt die Stadt Neu-Isenburg Ende 2011 einen vorläufigen Förderbescheid.

Die voraussichtlichen Kosten für den 1. Teilabschnitt (1. Bauabschnitt) liegen bei 2,64 Mio. Euro. Die exakte Förderhöhe kann erst nach Submission aller Bauleistungen ermittelt werden. Der Anteil der Stadt wird bei rund 1,53 Mio. Euro liegen, die Mittel hierfür stehen im Haushalt bereit.

No Responses — Written on 23. Mai 2012 — Filed in Presse

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